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Aktuelles

18. Reit- und Springturnier Drosendorf

Internationaler Wanderritt

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Reglement

  1. Tierschutz
    Das Wohlergehen der Pferde steht über allen anderen Anforderungen der Veranstaltung. Diesbezüglich wird auf alle Bestimmungen der PS&S Breitsportbewerbe, der ÖTO und des Tierschutzgesetzes verwiesen, die für die Veranstaltung Gültigkeit haben.
  2. Teilnahme
    Unter Einhaltung dieses Reglements ist die Teilnahme grundsätzlich für alle Pferde und Reiter möglich ! (Reiter müssen nicht unbedingt Mitglied eines Vereins sein; Pferde müssen nicht im Register des Bundesfachverbandes eingetragen sein !)
  3. Pferde
    Mindestalter: 4 Jahre; ausreichende Grundkondition, sofern das Pferd beschlagen ist wird folgendes empfohlen: der Beschlag sollte zwischen 2 und 4 Wochen alt sein und das Mitführen einer Garnitur Reserveeisen.

    Pferdepass: Für das Pferd ist ein gültiger Pferdepass sowie ein aktiver Impfschutz gegen Pferdeinfluenza unbedingt notwendig (Grenzübertritt!) Der aktive Impfschutz ist durch die tierärztlich bestätigte Eintragung im Pferdepass spätestens bei Ankunft am Veranstaltungsort nachzuweisen.
    Lt. ÖTO besteht der Impfschutz aus einer Grundimmunisierung -2 Impfungen im Abstand von 21 bis 92 Tagen - und regelmäßigen Auffrischungsimpfungen innerhalb von jeweils 12 Monaten nach dem zweiten Teil der Grundimmunisierung. Keine dieser Impfungen darf in den 7 Tagen vor Beginn der Veranstaltung erfolgen! - Letzter möglicher Impftag ist somit der 25.08.2004
  4. Reiter
    Mindestalter der Reiterinnen und Reiter: 16 Jahre (Jüngere Teilnehmer können nur in Begleitung von Erwachsenen, welche die Verantwortung über die/den Teilnehmerin übernehmen, in der Wertungsgruppe "Mannschaft" mitreiten - weiters ist die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten erforderlich)

    Reisepass: Für die Teilnahme ist ein gültiger Reisepass Voraussetzung, da dieser für den Grenzübertritt nach Tschechien benötigt wird Grenzübergang: Ober Thürnau - Vratenín. Der Grenzübertritt ist an diesem Grenzübergang nur für Personen OHNE SICHTVERMERK möglich! Daher können auch nur Personen ohne Sichtvermerk (Visum) im Reisepass an der Veranstaltung teilnehmen.
  5. Wertungsklassen - Bewertung
    5.1 Wertungsklassen
    a.) Einzelwertung
    b.) Mannschaftswertung
    (mindestens 3; maximal 5 Pferde); die Mannschaften müssen immer zusammenbleiben. Fällt ein Reiter einer Mannschaft aus, so kann die Mannschaft trotzdem weiter teilnehmen, sofern noch mindestes 3 Mannschaftsmitglieder weiterreiten. Die Platzierung erfolgt nach der letzten Mannschaft, die den Ritt mit allen gestarteten Mannschaftsmitgliedern beendet.
    Verbleiben nur mehr 2 Mitglieder einer Mannschaft, so können auch diese den Ritt beenden - es erfolgt aber keine Bewertung und Platzierung.
    c.) Sonderwertungen
    • Familienwertung: Die Familienwertung ist eine Sonderwertung innerhalb der Mannschaftswertung. Alle Regelungen gelten sinngemäß.
    • Bestes österreichisches Warmblut; alle Pferde mit WB - Brand sind an dieser Wertung teilnahmeberechtigt (Pferde die im Zuchtbuch eingetragen sind)
    • Amazonenpreis: Sonderpreis für die beste Reiterin
    • Anerkennungspreis für die am weitest angereisten Teilnehmer, den jüngsten Teilnehmer und Uniformierte
    • Weitere Sonderpreise und Trostpreise



Sieger ist der Reiter/Mannschaft mit den meisten Gutpunkten (geringsten Fehlerpunkten sofern keine Reiter/Mannschaft Gutpunkte erreicht). Bei gleichem Punktestand entscheidet die geringere Anzahl von Fehlerpunkten auf den Reitstrecken.

5.2 Bewertung Gutpunkte und Fehlerpunkte laut Richterspruch

a.) Reiten:

Erreichen des Kontrollpunktes
in Idealzeit (+/- 5 Minuten) Gutpunkte lt. Liste

Etappe

Zielort

Idealzeit

Gutpunkte

A1

Drešná

2Std. 45 Min.

33

A2

Drosendorf

2 Std. 30 Min.

30

B1

Speisendorf

3 Std.

36

B2

Drosendorf

2 Std. 30 Min.

30


Unterschreiten der Idealzeit     je angefangene Minute: 4 Fehlerpunkte

Überschreiten der Idealzeit     je angefangene Minute: 2 Fehlerpunkte

Verfehlen eines Orientierungspunktes     8 Fehlerpunkte

Verspätetes Eintreffen am Start     10 Fehlerpunkte
(Einzelreiter bzw. Mannschaft sind nicht zur angegebenen
Startzeit am Start - 10 Fehlerpunkte; Start nach Abgang des
regulären Feldes)

Öffnen des Informationskuverts     10 Fehlerpunkte
(Das Informationskuvert enthält einen Plan mit eingezeichneter Reitroute und Wegebeschreibung sowie Hinweise zu Orientierungspunkten in der Landschaft) Das ungeöffnete Infokuvert ist beim Etappenziel abzugeben.

Überschreiten der Maximalzeit     Ausschluss
Maximalzeit: Idealzeit mal 1,5
(z.B. Idealzeit: 2 Stunden: Maximalzeit: 3 Stunden)

Schädigung des Ansehens des Reitsports:
Pferdemisshandlung     Ausschluss
Querfeldeinreiten; absichtliche Flurschäden;     Ausschluss

Die Fehlerpunkte werden von den Gutpunkten/Etappe abgezogen.

Zeitnehmung:

Die Zeitnehmung erfolgt auf den Reitstrecken nach der Atom-Funkuhr. Maßgeblich ist die Hauptuhr bei der Meldestelle. Den Teilnehmern wird empfohlen, Ihre Uhr nach dieser Uhr einzustellen.

b.) Stationsaufgaben:

b1.) Wanderreiteraufgabe 1:

Innerhalb eines markierten 5m - Kreises hat der am Pferd sitzende Reiter die Aufgabe einen Regenschutz anzuziehen, eine Landkarte aus einer Kartentasche zu nehmen und aufzufalten und die Karte dann wieder zusammenzufalten und in der Kartentasche zu versorgen. (Regenschutz, Kartentasche und Karte werden vom Veranstalter zur Verfügung gestellt.)
Mannschaften werden durch einen Vertreter repräsentiert.

Regenschutz nicht vollständig angezogen

1 Fehlerpunkt

Karte nicht aufgefaltet

1 Fehlerpunkt

Karte nicht zugefaltet

1 Fehlerpunkt

Karte nicht in Kartetasche versorgt

1 Fehlerpunkt

Verlassen des 5 m - Kreises

2 Fehlerpunkt

Absteigen

2 Fehlerpunkt

Absteigen

2 Fehlerpunkt

Sturz

10 Fehlerpunkt

Sturz

10 Fehlerpunkt

Zeitüberschreitung

1 Fehlerpunkt/Sek.

Fremde Hilfe

10 Fehlerpunkt


b2.) Wanderreiteraufgabe 2:

Die Reiterin / der Reiter überquert eine Startlinie, danach öffnen eines Koppeltores, anschließend Slalom zwischen Stangen, danach schließen des Koppeltores und Überqueren der Ziellinie (Mannschaften alle Teilnehmer)

Koppeltor nicht geöffnet

2 Fehlerpunkt

Koppeltor nicht geschlossen

2 Fehlerpunkt

Fehler beim Slalom

1 Fehlerpunkt

Absteigen

2 Fehlerpunkt

Sturz

10 Fehlerpunkt

Fremde Hilfe

10 Fehlerpunkt

 

  1. Meldestelle, Startkarte und Startnummern
    Die ausgegebenen Startnummern müssen während der Reitveranstaltung gut sichtbar getragen werden. Die Reiterin / der Reiter muss während des gesamten Rittes das genannte Pferd reiten - Bei Pferde- bzw Reiterwechsel oder Transport des Pferds erfolgt die Disqualifikation des Teilnehmers.
    Weiters erhält die Reiterin / der Reiter eine Starterkarte, welche beim Abritt, bei Kontrollpunkten und Stationsaufgaben sowie bei Rückkehr vorzulegen ist. Nach Ende des Rittes ist die Starterkarte unverzüglich bei der Meldestelle abzugeben.
    Die Startzeiten sowie die Zeiten für die tierärztliche Kontrolle werden spätestens 30 Minuten vor dem ersten Start bzw. der ersten Kontrolle bei der Meldestelle durch Aushang bekannt gegeben. Ebenfalls durch Aushang bei der Meldestelle erfolgt die Bekanntgabe von aktuellen Informationen und/oder Änderungen. Der Aushang gilt als Bekanntmachung.

 

  1. Kontrollpunkte
    sind durch eine rote Fahne gekennzeichnet. In Sichtweite von Kontrollpunkten müssen die Reiterinnen und Reiter in steter Vorwärtsbewegung bleiben und dürfen nicht mehr anhalten (Führen des Pferdes ist gestattet).

 

  1. Veterinärkontrollen
    Das Wohlergehen der Pferde steht natürlich über allen anderen Zielen der Veranstaltung. Es finden daher vor, während und nach des Rittes tierärztliche Kontrollen statt, die den Reiterinnen und Reitern die Sicherheit geben sollen, dass sie mit gesunden Pferden am Ritt teilnehmen. (Stichproben auf Streckabschnitten sind ebenfalls möglich). Zu diesen Kontrollen sind die Pferde an der Hand, gezäumt aber nicht gesattelt vorzuführen.
    Gegen tierärztliche Entscheidungen ist ein Einspruch nicht möglich und zulässig!

 

  1. Pausenzeiten
    Bei den beiden Mittagsstationen ist eine Rastzeit von 60 Minuten verpflichtend einzuhalten.

 

  1. Bekleidung
    Korrekte Reitkleidung (Stiefeln, Stiefelhose, Chaps, Minichaps oder Reitletten mit Stiefelhose und Reitschuhen, Oberbekleidung nach Witterung) oder Uniform oder Traditionsuniformen. Das Tragen eines Reithelms nach EN 1384 wird empfohlen. Für Teilnehmer unter 18 Jahren ist das Tragen eines Reithelms nach EN 1384 1996 (ohne Kinnschale) verpflichtend.

 

  1. Ausrüstung der Pferde
    Zäumung der Pferde lt. ÖTO bzw. role book f. Westernreiter
    (z.B. Hannoveranisches, englisches, kombiniertes, mexikanisches Reithalfter, Hackermore, ...)
    Weiters: Stallhalfter, Halsriemen (für die Mittagsrast), Anbindestrick (empfohlen weiters 2 - 3 Kübel oder Futterbarren, dünne und dickere Decke, evtl. Regendecke f. Mittagsrast sowie Reserveausrüstung : Zügel, Steigbügelriemen)

 

  1. Bei Unfällen
    ist der nächste Rettungsdienst/Tierarzt in Anspruch zu nehmen und die Meldestelle zu verständigen. Falls ein Pferd ausfällt, ist ebenfalls die Meldestelle und der Tierarzt zu verständigen. Das Mitführen eines Mobiltelefons wird empfohlen.
    Leistungen des Tierarztes (ausgenommen Vet.check), Hufschmiedes, Arztes und Pferdetransporte gehen zu Lasten desjenigen, der sie in Anspruch nimmt und sind sofort zu bezahlen.

 

  1. Haftung
    Der Veranstalter übernimmt keine wie auch immer geartete Haftung. Dies gilt insbesondere auch für den Zustand und die Beschaffenheit von Wegen und Anbindeeinrichtungen. Ebenso haften die Wegeeigentümer nicht für eine bestimmten Zustand oder Beschaffenheit der Wege. Die Teilnehmer verpflichten sich, vor dem Reiten die Beschaffenheit von Wegen, Brücken, Furten oder sonstigen Einrichtung auf deren gefahrlose Benutzbarkeit zu überprüfen.
    Alle Pferde müssen haftpflichtversichert sein - ebenso ist die Veranstaltung haftpflichtversichert. Flurschäden sind unverzüglich der Veranstaltungsleitung und dem jeweiligen Grundstückseigentümer bekantzugeben. Allfälliger Schadenersatz ist direkt mit dem Grundstückeigentümer zu vereinbaren.

 

  1. Änderungen
    Der Veranstalter behält sich vor, einzelne Bestimmungen dieses Reglements sowie Zielorte und Wegvorgaben falls notwendig abzuändern, zu ergänzen oder wegzulassen. Die Entscheidung über Änderungen und/oder Ergänzungen trifft die Veranstaltungsleitung in Absprache mit einem Richter. Änderungen werden durch Anschlag bei der Meldestelle bekanntgegeben.

 

  1. Nennungen
    Die Nennung zum Ritt erfolgt durch Übersendung des ausgefüllten und unterfertigten Nennformulars. Die Nennung wird erst angenommen, wenn das Nenngeld rechtzeitig am Konto des Veranstalters eintrifft. Nennschluss (einlangend):16.08.2004
    Sollte der Teilnehmer aus welchen Gründen auch immer nicht am Start sein, so verfällt das Nenngeld zugunsten des Veranstalters.
    Nenngeld: € 20;- einzuzahlen auf Konto: RV Drosendorf - Raiba Thayatal Mitte, Bankleitzahl: 32.127; Kontonummer: 100.701.359
    Startgeld: € 20.- einzuzahlen bei der Meldestelle am Donnerstag, den 02.09.2004

 

  1. Einstallung
    Die Einstallung erfolgt in Turnierboxen (3x3m); diese werden vom Veranstalter zum Selbstkostenpreis an die Teilnehmer vermietet: Boxenpauschale: € 70,- für Veranstaltungsdauer (Vermietung der Box - keine Verwahrung) - beschränkte Boxenanzahl!
    Reservierung: Achtung Nur nach telefonischer Vorreservierung und Einzahlung des Acontos in der Höhe von € 55.-. Die Reservierung kann ausnahmslos nur erfolgen, wenn das Aconto rechzeitig beim Veranstalter eintrifft. Sollte die Box vom Teilnehmer nicht in Anspruch genommen werden, verfällt die Aconto - Zahlung.
    Acnoto einzuzahlen auf: RV Drosendorf; Raiba Thayatal Mitte,
    BLZ.: 32 127; Kontonummer: 100.701.359

 

  1. Futter
    Am Einstallungsort können Hafer, Mais Heu und Stroh angekauft werden. Andere Futtermittel müssen selbst mitgebracht werden. Grundeinstreu: Stroh

 

  1. Mit der Nennung bestätigt der Teilnehmer alle Teilnahmebedingungen und das Reglement gelesen zu haben und vollinhaltlich anzuerkennen. Dies gilt auch für die ergänzenden Bestimmungen in der ÖTO (Österreichische Turnierordnung), die Regeln für Wanderreiter und die Bestimmung für Pferde, Sport & Spielveranstaltungen des Bundesfachverbandes für Reiten und Fahren in Österreich.



Tips:

  • Übung macht den Meister - auch beim Reiten nach der Landkarte
  • Dabei sein ist alles - haben Sie wenig Zeit zum Üben oder Vorbereiten - öffnen Sie einfach das Informationskuvert und reiten Sie nach der Wegebeschreibung; Sie werden zwar vielleicht nicht gewinnen - aber trotzdem 3 schöne Tage erleben
  • In längeren Waldstücken ist die Orientierung schwieriger
  • Das Thayaufer ist grundsätzlich zum Furten ungeeignet und sehr gefährlich! Es gibt aber auf der Karte eingezeichnete Furten, die bei normaler Wasserführung der Thaya benutzt werden können - überzeugen Sie sich aber auf jeden Fall von der Bodenbeschaffenheit im Fluss und benutzen Sie eine Furt nur wenn Sie ganz sicher sind, dass dies gefahrlos möglich ist.
  • Bei der Mittagsrast gibt es Anbindemöglichkeiten für die Pferde ohne Überdachung - das Mitnehmen einer Regendecke wird daher empfohlen


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