Ausbildung der Pferde
"Ein guter Reiter und ein gutes Pferd sind das was sie
sind durch gegenseitiges Vertrauen." (H.M.E.)
Noch nicht angerittene Pferde beginnen Ihre Ausbildung ebenfalls an der
Longe. Dabei lernen sie Vertrauen zum Menschen zu gewinnen und erste
Aufgabenstellungen zu erlernen. Nur sehr gute Reiter sollten diese
Ausbildung durchführen.
Nach dem Longieren ohne Sattel folgt das erste Auflegen des Sattels - das
Pferd muss sich nun an die ungewohnte Rückenlast gewönnen. Als nächster
Schritt folgt nun ein erstes vorsichtiges Aufsitzen des Reiters. Für das
Pferd beginnt nun die Volksschule. Die schwierigste Aufgabe für das Pferd
dabei ist, das Gleichgewicht mit dem Reiter am Rücken zu halten und die
"Hilfen" zu lernen.
"Hilfen" sind Einwirkungen des Reiters auf das Pferd mit
Schenkel, Zügel und/oder Kreuz, die dem Pferd mitteilen was es tun soll.
Sobald diese Ausbildung halbwegs gefestigt ist, darf ein erster Ausritt
gestartet werden.
In der Folge wechseln Ausbildung in Halle - je nach Schwerpunkt (Dressur,
Geländereiten, Springen ...) - mit entspannenden Ausritten ab. Die Ausritte
während der Ausbildung erscheinen uns besonders wichtig, da sie dem Pferd
viel Freude an der Arbeit bereiten und "spielerisch" dem
Konditionsaufbau dienen.
Ebenso wie die Ausbildung des Reiters ist die Ausbildung des Pferdes nie
abgeschlossen sondern kann immer noch verfeinert werden. Pferde können bei
uns bis in der Dressur bis zur Klasse LM, im Springen bis zur Klasse L
ausgebildet werden.
Ein Schwerpunkt ist aber auch die Ausbildung von Wanderreitpferden.
(Geländesicherheit, Hänge, Furten, Baumstämme überwinden ...)
|

Josef Nachtnebel beim Turnier in Aktion
|